Joachim Buß, ein Urgestein der Sprechfunkausbildung im Landkreis Verden, verabschiedete sich nach 26 Jahren als Ausbilder in den Ruhestand. Er selbst ist seit dem 01.01.1980 Mitglied der Ortsfeuerwehr Langwedel und absolvierte im November 1986 selbst den Sprechfunklehrgang in der FTZ, ehe er dann 1998 als Ausbilder für Sprechfunk tätig wurde. Seit 1979 findet eine Sprechfunkausbildung im Landkreis Verden statt, berichtete Kreisbrandmeister Dennis Körte. 2006 übernahm Joachim Buß dann von Reinhard Weidenhöfer die Lehrgangsleitung, die er bis zum Schluss innehatte. Bussi, wie er von seinen Feuerwehrkameraden genannt wird, begleitete dabei maßgeblich die Umstellung auf BOS-Digitalfunk im Jahre 2015 und entwickelte federführend das kreisweite Schulungskonzept. Darüber hinaus wer er auch mehrere Jahrzehnte als Wettbewerbsrichter tätig. Sein vielfältiges Engagement wurde bereits 2021 mit dem Feuerwehrehrenkreuz in Bronze gewürdigt, so Kreisbrandmeister Dennis Körte im Rahmen der Verabschiedung.
Auch in den Ruhestand verabschiedete sich Uwe Beutner, der zum Lehrgangsabschluss aber leider verhindert war. Er wurde stattdessen in das örtliche Feuerwehrhaus alarmiert, wo Kameradinnen und Kameraden sowie alte Weggefährten bereits auf ihn warteten. Auch er begleitete die Sprechfunkausbildung über mehrere Jahrzehnte und prägte Generationen von Feuerwehrfrauen und -männer mit.
Für die Sprechfunkausbildung im Landkreis Verden kommt es nun ab dem Herbst zu einem erheblichen Strukturwandel im Rahmen der Novellierung der Feuerwehrgrundausbildung, die als modulare Grundlagenausbildung durch das Land Niedersachsen reformiert wurde. Der Barmer Christoph Schmidt folgt als Lehrgangsleiter, der mit einem aufgestockten Ausbilderteam sich dieser Herausforderung annehmen wird: Der Rahmenlehrplan wurde komplett geändert, so dass wir nicht nur unsere Ausbildung anpassen, sondern auch alle Ausbilder neu schulen müssen.