Großbrand einer landwirtschaftlichen Lagerhalle fordert Stadtfeuerwehr Verden

Seitdem am Donnerstag Sturmtief Xavier über den Landkreis Verden hinweg zog, rückten die acht Ortsfeuerwehren der Stadt Verden bis zum Samstagabend zu rund 150 sturmbedingen Einsätzen aus. In der Nacht zu Sonntag dann wurden die Einsatzkräfte erneut bei einem Vollbrand einer landwirtschaftlichen Lagerhalle an der B215 in Verden gefordert.

Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte weithin einen starken Feuerschein sowie eine entsprechende Rauchentwicklung wahrnehmen. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle stand eine landwirtschaftliche Lagerhalle in Vollbrand, so dass umgehend Großalarm für die Stadtfeuerwehr Verden ausgelöst wurde. Der Gebäudebrand umfasste zu diesem Zeitpunkt bereits die rund 300 eingelagerte Rundballen und drohte sich weiter auszubreiten.

Umgehend wurde ein massiver Löschangriff von mehreren Seiten sowie über die Drehleiter der Ortsfeuerwehr Verden vorgenommen. So konnten der zu Beginn herrschende Funkenflug sowie die mehrere Meter in den Nachthimmel ragenden Flammen rasch niedergeschlagen werden. Die Nachlöscharbeiten dagegen werden sich bis weit den in den Sonntag hineinziehen, da die eingelagerten Heuballen mühselig auseinandergezogen und abgelöscht werden müssen. Unterstützung fanden die Einsatzkräfte dabei von einem Bagger und einem Radlader.

Rund 150 Einsatzkräfte waren seit Mitternacht im Einsatz um den Brand zu bekämpfen. Dabei kamen die Ortsfeuerwehren Dauelsen, Eissel, Eitze, Hönisch-Hutbergen, Verden und Walle zum Einsatz. Das THW Verden war ebenfalls vor Ort und leuchtete die Einsatzstelle großflächig aus, um die Löscharbeiten so zu erleichtern. Das DRK war zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort ebenso wie die Polizeiinspektion Verden/Osterholz. Diese begutachtete noch in der Nacht das Brandobjekt und nahm weitere Ermittlungen zur Brandursache sowie Schadenshöhe auf.

In der Nacht kam es zu Verkehrsbehinderungen an der Einsatzstelle, da zu Beginn der Löscharbeiten unter anderem die B215 voll gesperrt werden musste. Massiver Funkenflug gefährdete einerseits den Straßenverkehr, andererseits aber mussten umfangreiche Schlauchleitungen zur Einsatzstelle verlegt werden um die Wasserversorgung dieser sicherstellen zu können.

Während des langwierigen Einsatzes versorgte die Verpflegungsgruppe der Stadtfeuerwehr Verden die eingesetzten Kräfte mit Getränken sowie Speisen. Großer Dank geht dabei auch an ein nahegelegenes Bauunternehmen, welches den Einsatzkräften die sanitären Anlagen sowie Aufenthaltsräume zur Verfügung stellte.

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