Rinderstall steht in Vollbrand – ein Verletzter, zahlreiche Tiere verendet

Datum: 24. August 2019 
Alarmzeit: 13:19 Uhr 
Dauer: 11 Stunden 11 Minuten 
Art: Großbrand 
Einsatzort: Heidkrug, Holtum (Geest) 
Fahrzeuge: ELW 2 (80-12-1), SGW (80-64-1) 
Weitere Kräfte: Gemeindefeuerwehr Kirchlinteln, Polizei, Rettungsdienst, Stadtfeuerwehr Verden 


Einsatzbericht:

Gegen 13:19 wurden am Samstagmittag mehrere Ortsfeuerwehren der Gemeinde Kirchlinteln zu einem in Vollbrand stehenden Rinderstall alarmiert. Aufgrund der ersten Meldung wurden sofort auch weitere Kräfte aus der Stadt Verden zur Unterstützung mitalarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage, zudem hatte der Brand bereits auf einen weiteren Stall übergegriffen. Umgehend bauten die Einsatzkräfte einen umfangreichen Löschangriff von mehreren Seiten sowie über die Drehleiter der Ortsfeuerwehr Verden auf. Zügig konnte so eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden, nicht jedoch dass zahlreiche Tiere in dem bereits in Vollbrand stehenden Gebäude verendeten. Zudem wurde ein Mitarbeiter des landwirtschaftlichen Betriebes bei dem Brandereignis verletzt.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde das während der Löscharbeiten eingestürzte Stallgebäude vollständig geräumt, da in ihm immer wieder Flammen aus eingelagertem Stroh aufflammten. Dieses wurde unter anderem mithilfe eines Baggers sowie mehrerer Radlader auf einem naheliegenden Feld auseinandergezogen und abgelöscht. Die Löscharbeiten dauerten bis spät in die Nacht zu Sonntag. Umfangreiche Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte dabei von zahlreichen örtlichen Landwirten, die die Löschmaßnahmen der Feuerwehr unter anderem mit Wasserfässern und Transportanhängern zum Abtransport des Strohs unterstützen.

Insgesamt kamen fast 150 Einsatzkräfte der Gemeindefeuerwehr Kirchlinteln sowie der Stadtfeuerwehr Verden, vom Deutschen Roten Kreuz, der Polizei, dem Veterinäramt sowie Tierärzten sowie weiteren Fachunternehmen zum Einsatz. Während der langwierigen Löscharbeiten musste die naheliegende B215 aufgrund einer starken Rauchentwicklung sowie der Löschmaßnahmen gesperrt werden. Eine spezialisierte Tatortgruppe der Polizeiinspektion Verden/Osterholz nahm noch während der Löscharbeiten umfangreiche Ermittlungen zur Brandursache auf. Die Schadenshöhe lässt sich derzeit noch nicht beziffern, dürfte aber beträchtlich ausfallen.